… Fakten …

„Sie sind äußerst aggressiv, gewalttätig und häufig mit Messern bewaffnet. Schwere Körperverletzungen untereinander kommen regelmäßig vor.“

map-1030358_1920

„So wichtig die Information über die Rechte in unseren Land und die Unterstützung bei der bürokratischen Abwicklung sind, so wichtig ist auch die Information über unsere Pflichten im gesellschaftlichen und rechtlichen Leben und die Bewusstseinsbildung Über die Konsequenzen bei deren Verletzung.“*

„Im Bundesland Tirol sind verschiedene Tätergruppierungen aktiv. Nordafrikanische Täter sind nach wie vor präsent, wurden aber zum Teil von Staatsangehörigen aus Afghanistan verdrängt. Neu ist das Auftreten von Tschetschenen, die mit Cannabisprodukten und Kokain handeln.

Asylwerbende aus Tschetschenien versuchen verstärkt als Türsteher mit illegalen Suchtmitteln zu handeln. Es werden vorwiegend aus der Bundeshauptstadt Wien beschaffte Cannabisprodukte und Kokain verkauft. Die Tätergruppierung ist sehr gut vernetzt und neigt zu Gewalttätigkeiten.

Die Anzahl tatverdächtiger Asylwerber aus Afghanistan steigt seit 2016. Mittlerweile agieren bereits mehrere Tätergruppierungen, die überörtlich ihre kriminellen Handlungen setzen, hierarchisch strukturiert und untereinander vernetzt sind. Cannabiskraut wird im Kilobereich bei Landsleuten in Wien besorgt und von zum Teil jungen Kurieren mit der Eisenbahn nach Kufstein, Wörgl bzw. Innsbruck transportiert. Der Verkauf erfolgt in ganz Tirol, wobei als Unterhändler auch österreichische und deutsche Staatsangehörige auftreten.

Eine afghanische Tätergruppe schmuggelte aus Italien per PKW Cannabiskraut von mehreren Kilogramm nach Tirol. Mittlerweise erfolgt durch diese Tätergruppierung auch der Schmuggel von Kokain und Ecstasy. Staatsangehörige aus Afghanistan verkaufen die illegalen Suchtmittel in diversen Lokalen. Sie sind äußerst aggressiv, gewalttätig und häufig mit Messern bewaffnet. Schwere Körperverletzungen untereinander kommen regelmäßig vor.

Die Suchtmittelszene der Staatsangehörigen nordafrikanischer Staaten hat sich mehr in die Privatsphäre zurückgezogen. Asylwerbende aus Afghanistan und Somalia treten an ihrer Stelle in die Öffentlichkeit. Diese Tätergruppierungen begehen Raubüberfälle, Diebstähle, Sachbeschädigungen, Nötigungen und auch Körperverletzungen.“ (Lagebericht Suchtmittelkriminalität, 2017, BKA) – hier abrufbar

„Afghanische Staatsangehörige sind mittlerweile im Suchtmittelhandel, der Schutzgelderpressung und im Straßenraub aktiv, wobei eine zunehmende Bandenbildung in Kleingruppen zu erkennen ist. Es kommt zu gewalttätigen Revierkämpfen, vor allem mit tschetschenischen Gruppen. Die Gruppen sind gut organisiert, es ist ihnen möglich, in kurzer Zeit viele Mitstreiter zu mobilisieren.“ (Organisierte Kriminalität, Bundeskriminalamt)

Im Asylwesen wurden 49 Prozent der Anträge von afghanischen Menschen positiv und 40 Prozent negativ entschieden, 11 Prozent waren sonstige Entscheidungen. 232 waren Mehrfachantragssteller, die nach einer rechtskräftigen Entscheidung neuerlich einen Asylantrag gestellt haben.  (Zahlen Sep. 2018, BMI) – hier abrufbar

*=private Meinung des Autors