Regierungsprogramm

Das Regierungsprogramm der Koalition zwischen Tiroler Volkspartei und Tiroler Grüne für 2018 bis 2023.

Link zum Regierungsprogramm

In den 80 Seiten ist Innsbruck mit folgenden Punkten zu finden:

Regierungsprogramm der VP/Grün Koalition für Tirol, 2018 bis 2023, Stichwortsuche Innsbruck:

Was den Straßenbau betrifft, werden folgende Infrastrukturprojekte umzusetzen sein: Umfahrungen Sillian, Kitzbühel, Hopfgarten II, Fügen, Haller-Haldensee, Sölden (unter Berücksichtigung des Ruhegebietes) und Aldrans. Die Umsetzung Autobahnanschlussstelle Wiesing und Innbrücke, Unterflurtrasse Bahnhof Mayrhofen, Verbindungsstraße Hall-Ost (hier wird ein integriertes Gesamtkonzept angestrebt), Umfahrung Leithen, Lawinenschutz Lehnenbach, Unterführung Prutz sowie die Umgestaltung Anschlussstelle Innsbruck-Süd, Loferer Straße Scheffau und Ellmau II sowie die Ertüchtigung des Abschnitts Schlitters. Zudem werden Lärmschutzmaßnahmen im Unterinntal und im Zentralraum (z.B. Seefeld, Zirl, Innsbruck) verstärkt.

So wollen wir der Spekulation im geförderten Wohnbau ein Ende setzen, den Markt mit Transparenz lüften und mit dem Bau von 12.000 geförderten Wohnungen in den nächsten fünf Jahren und der Errichtung eines großen Studentencampus in Innsbruck den überhitzten Wohnungsmarkt entlasten. Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck wollen wir zudem auf Grundlage einer Leerstandserhebung Mobilisierungskonzepte für leerstehenden Wohnraum entwickeln. Entwicklungen, die dem Ziel des leistbaren Wohnens entgegenwirken, wie illegale Zweitwohnsitze, sind mit allen bestehenden Instrumenten einzudämmen.

Im Bewusstsein, dass leistbares Wohnen ein zentrales Zukunftsthema im Land Tirol darstellt, einen regelmäßigen Austausch aller im Landtag vertretenen Parteien mit den Sozialpartnern, dem Gemeindeverband, der Landeshauptstadt Innsbruck und den Tiroler Gemeinnützigen Bauvereinigungen zur Behandlung von Problemstellungen und Erarbeitung von Zukunftslösungen durchzuführen.

Die Realisierung eines Studierendencampus und sonstiger Projekte des studentischen Wohnens im Großraum Innsbruck in Abstimmung mit der Stadt Innsbruck und allenfalls beteiligten Gemeinden unter Berücksichtigung moderner Wohnformen. Diese Projekte sollen vor allem den Wohnungsmarkt in Innsbruck entlasten. Für diese Projekte stehen in den kommenden fünf Jahren seitens des Landes mindestens 50 Mio. € zur Verfügung.

Die Vorhaben der Landeshauptstadt Innsbruck im Westen der Stadt sowie im Bereich des Frachtenbahnhofs im Rahmen des geförderten Wohnbaus zu unterstützen.

Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Innsbruck nach Durchführung einer Leerstandserhebung als Grundlage ein Mobilisierungskonzept zu entwickeln, um derzeit ungenutzten Wohnraum zu beleben.

Die derzeit laufenden Forschungsprojekte mit der Leopold-Franzens-Universität und dem Management Center Innsbruck voranzutreiben (Zukunft der Familienbetriebe, Destinationsmanagement und Geschäftsmodell Winter- und Sommertourismus).

Eine besondere Berücksichtigung von Gendermedizin, insbesondere Frauen- und Männergesundheit, und die weitere Unterstützung des Frauengesundheitszentrums an den Innsbrucker Universitätskliniken.

Den Aufbau eines Masterstudiums Public Health in Zusammenarbeit von Medizinischer Universität Innsbruck, Leopold-Franzens-Universität und UMIT.

Die Weiterentwicklung und Intensivierung Zusammenarbeitsvertrag Medizinische Universität Innsbruck – Tirol Kliniken GmbH.

Die Fixierung eines Nachfolge-Bauprogramms 2035 am Landeskrankenhaus Innsbruck mit dem Bund.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme Innere Medizin Süd NEU am Standort des Landeskrankenhauses Innsbruck und Fertigstellung des Hauses 14 am Landeskrankenhaus Hall in Tirol.

Die Familienhilfe in Tirol im Zusammenwirken mit dem Gemeindeverband und der Stadt Innsbruck auf- und auszubauen.

Die Familienhilfe in Tirol im Zusammenwirken mit dem Gemeindeverband und der Stadt Innsbruck auf- und auszubauen.

Die Schaffung von 4.000 zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen, besonders für Volksschulkinder (Nachmittag und Ferien) und für unter 3-Jährige (besonders in Innsbruck).

Eine bessere Abstimmung der Tarif- und Liniensysteme von Stadt Innsbruck und Land Tirol mit dem Ziel, einen gemeinsamen bzw. einen kooperierenden Verkehrsverbund einzurichten.

Die Schaffung einer direkten Zuganbindung von Innsbruck an den Flughafen München anzustreben und Forcierung des vorliegenden Airport-Train-Konzeptes.

Die Schaffung neuer S-Bahn-Haltestellen im Zentralraum (Messe, WIFI, Hötting und Allerheiligen) und langfristig ein drittes Gleis zwischen Innsbruck und Hall anstreben.

Die Transparenz bei Gemeindefinanzen und sonstigen Entscheidungen der Gemeinden im Rahmen der Umsetzung der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung (VRV) durch die Tiroler Gemeindeordnung und das Innsbrucker Stadtrecht in Abstimmung mit dem Tiroler Gemeindeverband und der Stadt Innsbruck zu stärken.

Die Umsetzung und Inbetriebnahme des Sicherheitszentrums in Innsbruck als zentrale Drehscheibe für die polizeiliche Sicherheit in Tirol.

Eine Unterstützung für die Planung und den Bau weiterer Sportstätten zur Sicherung der sportlichen Vielfalt in Tirol: American-Football-Stadion, Bundesleistungszentrum Schießen, 50-Meter-Wettkampf-Schwimmhalle als Leistungszentrum-West für Wassersport im Einvernehmen mit der Stadt Innsbruck.

Zusammenarbeit und Förderung der Sportmedizin und Sportpsychologie, des Heeressportleistungszentrums, der Innsbruck Tirol Sports GmbH, dem Olympiazentrum Campus Sport Tirol Innsbruck.

Die Etablierung eines Comprehensive Cancer Center Innsbruck – Moderne Krebstherapie.

Den Aufbau eines gemeinsamen Masterstudiums für Destinationsmanagement in Landeck und Innsbruck.

Den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI).

Die Umsetzung des Technologiezentrums Kranebitten unter Berücksichtigung der Förderung von Spin-Offs.

Die Eröffnung des Hauses der Musik und Positionierung als neues offenes kulturelles Zentrum sowie Begegnungsraum für Kulturschaffende, Kulturinteressierte und Studierende in Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck ein inhaltliches und bauliches Konzept für den Bereich Zeughaus und Sieben-Kapellen-Areal zu entwickeln.

Eine Entwicklung des Standortes Rotunde gemeinsam mit der Landeshauptstadt Innsbruck.

Koalitionsvereinbarung_2018_2023_mit Ressort_fertig

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