… Gemeinderat neu …

Was bringt die 4 Prozent Hürde im Innsbrucker Gemeinderat? Die Listen Bürgerforum/Liste Fritz, Alternative Liste Innsbruck und Gerechtes Innsbruck wären nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Aber wer „erobert“ die drei freien Mandate? Hier einige Rechenbeispiele für die „neue“ Zusammensetzung des Gemeinderates.

Der Entwurf der Novellierung des Innsbrucker Stadtrechts sieht eine 4 Prozent Hürde für den Einzug in den Gemeinderat vor. Der Innsbrucker Gemeinderat würde in Zukunft so aussehen, unter Berücksichtigung der Koppelungsmöglichkeit (in Innsbruck VP-Innsbruck und Tiroler Seniorenbund):

Verteilung der 40 Sitze
Wahlvorschlag Hare-
Nie-
meyer
D’Hondt Sainte-Laguë-/
Sche­pers
Höchst-
zahlverf.
Sainte-Laguë-/
Sche­pers
Divisor-
verf.
1. VP/TSB  7  7  7  7
2. FI Innsbruck  7  7  7  7
3. Grüne Innsbruck  11  11  11  11
4. SPÖ Innsbruck  5  5  5  5
5. FPÖ Innsbruck  8  8  8  8
12. Neos  2  2  2  2

Unter Prozenthürde:
6. Piraten
7. Tiroler Seniorenbund* (gekoppelt mit VP)
8. Gerechtes Innsbruck
9. Alternative Liste Innsbruck
10. Bürgerinitiativen Innsbruck
11. Bürgerforum/Liste Fritz

Da derzeit die Koppelung der Listen möglich ist würde die VP/TSB, die Grünen Innsbruck und die SPÖ Innsbruck die drei „freiwerdenden“ Mandate dazugewinnen.

Da die 4 Prozent recht willkürlich erscheinen, kann die Sitzverteilung auch mit 5 Prozent berechnet werden.

Dann würde der Gemeinderat so aussehen:

Verteilung der 40 Sitze
Wahlvorschlag Hare-
Nie-
meyer
D’Hondt Sainte-Laguë-/
Sche­pers
Höchst-
zahlverf.
Sainte-Laguë-/
Sche­pers
Divisor-
verf.
1. VP/TSB  7  7  7  7
2. FI Innsbruck  8  8  8  8
3. Grüne Innsbruck  11  11  11  11
4. SPÖ Innsbruck  5  5  5  5
5. FPÖ Innsbruck  9  9  9  9

Nachzurechnen und eigenen Berechnungen könne unter dem Link https://wahlinfo.de/probewahl/sitzverteilung/ gemacht werden.

Infos zum Thema Wahlen in Innsbruck gibt es auf dieser Seite.

wahl_stift